Wie können Unternehmen Krankheitstage reduzieren?

Titelbild Krankheitstage

Stressbedingte Erkrankungen, Rückenprobleme aufgrund von Fehlhaltungen am Arbeitsplatz oder auch Burnout sind nur einige Beispiele für Krankheiten, die mit der beruflichen Tätigkeit in Verbindung stehen können. Dies belastet nicht nur die Angestellten, sondern auch das Unternehmen, da es zu einer Erhöhung der Krankheitstage kommt. Daher kann es von entscheidender Bedeutung werden, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht nur im privaten Leben auf gesundheitsfördernde Maßnahmen setzen, sondern auch im beruflichen Kontext Unterstützung erhalten. Eine Investition in die Gesundheit funktioniert nämlich auch seitens des Arbeitgebenden – mit Vorteilen nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern auch für das Unternehmen.

In Gesundheit investieren und Krankheitstage reduzieren

Aus Sicht der Arbeitnehmenden ist die eigene Gesundheit ein entscheidender Faktor für die Zufriedenheit im Job und die langfristige Berufsfähigkeit. Sie hat einen direkten Einfluss auf deren Leistungsfähigkeit, Motivation und Bindung ans Unternehmen. Gesunde Mitarbeitende sind produktiver, seltener krankheitsbedingt abwesend und tragen zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei. Besonders die Reduzierung von Krankheitstagen und Fehlzeiten ist ein Ziel, das viele Unternehmen verfolgen. Krankheitstage und Fehlzeiten bedeuten nicht nur eine Belastung für die betroffenen Mitarbeitenden, sondern auch für das Unternehmen als Ganzes, da dadurch Produktivitätsverluste und Kosten entstehen können. Die Förderung der Gesundheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führt somit langfristig zu einer Win-win-Situation.

Krankheitstage reduzieren: Das können Arbeitgeber tun

1. Förderung eines gesunden Lebensstils:

Ein gesunder Lebensstil ist entscheidend für die Prävention von Krankheiten. Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter ermutigen, gesunde Gewohnheiten wie regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf zu pflegen. Die Bereitstellung von Informationen zu gesunden Lebensstilen und die Organisation von Gesundheitsprogrammen wie Fitnesskursen oder Ernährungsworkshops können dabei helfen, das Bewusstsein zu schärfen und Verhaltensänderungen zu fördern.

2. Schaffen eines gesundheitsfördernden Arbeitsumfelds:

Ein Arbeitsumfeld, das die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter fördert, kann dazu beitragen, Krankheitstage zu reduzieren. Dazu gehören ergonomische Arbeitsplätze, regelmäßige Pausen, Möglichkeiten für Bewegung und Entspannung sowie eine positive Unternehmenskultur, die den Umgang mit Stress unterstützt. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit von Homeoffice können ebenfalls dazu beitragen, dass Mitarbeiter bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben und sich erholen, anstatt krank zur Arbeit zu kommen und andere anzustecken.

3. Zugang zur Gesundheitsversorgung:

Der Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung ist entscheidend, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern den Zugang zu Gesundheitsleistungen erleichtern, indem sie beispielsweise betriebliche Gesundheitsvorsorgeprogramme anbieten, die Gesundheitschecks, Impfungen und Beratungsdienste umfassen.

Krankheitstage

4. Stressmanagement und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz:

Stress am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Faktor für krankheitsbedingte Ausfälle. Arbeitgeber können Maßnahmen ergreifen, um den Stress zu reduzieren und die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Dazu gehören die Förderung eines ausgeglichenen Arbeits- und Privatlebens, die Bereitstellung von Ressourcen zur Bewältigung von Stress, die Schulung von Führungskräften im Umgang mit psychischen Gesundheitsproblemen und die Schaffung eines offenen und unterstützenden Arbeitsumfelds, in dem Mitarbeiter über ihre Probleme sprechen können, ohne Angst vor Stigmatisierung zu haben.

5. Mitarbeiterengagement und -beteiligung:

Mitarbeiter, die sich mit ihrem Arbeitsplatz und ihren Aufgaben verbunden fühlen, sind tendenziell gesünder und weniger häufig krank. Arbeitgeber können das Mitarbeiterengagement fördern, indem sie Kommunikation und Zusammenarbeit fördern, klare Karrierepfade aufzeigen, Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten und Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Ein starkes Mitarbeiterengagement kann nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessern, sondern auch die Leistungsfähigkeit und die Bindung an das Unternehmen steigern.

Die Reduzierung von Krankheitstagen am Arbeitsplatz erfordert ein ganzheitliches Vorgehen, das sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit der Mitarbeiter berücksichtigt. Indem Arbeitgeber gesunde Lebensweisen fördern, ein unterstützendes Arbeitsumfeld schaffen, den Zugang zu Gesundheitsversorgung erleichtern, Stress reduzieren und das Mitarbeiterengagement stärken, können sie dazu beitragen, Krankheitstage zu minimieren und das Wohlbefinden und die Produktivität ihrer Belegschaft zu steigern.

Die bkV als Instrument zur Gesundheitsförderung

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Möglichkeiten, um gesundheitsfördernde Maßnahmen im eigenen Unternehmen zu integrieren. Die Bandbreite reicht von Fitnessprogrammen über Ernährungsberatung bis hin zu Stressmanagement-Seminaren. Diese Vielfalt kann Unternehmen überfordern und zu einer zögerlichen Umsetzung führen. Oftmals fehlt es an Ressourcen oder einer klaren Strategie, um eine umfassende Gesundheitsförderung zu implementieren. Hier setzt die betriebliche Krankenversicherung (bKV) an, indem sie als umfassendes Instrument dient, das dabei unterstützt, verschiedene Aspekte der Gesundheitsförderung in einem Paket anzubieten. Durch die Integration der bKV können Unternehmen die Vielfalt der gesundheitsfördernden Maßnahmen vereinfachen und einen effektiven Ansatz wählen, der allen Mitarbeitern zugutekommt.

FAQ: Reduzierung der Krankheitstage am Arbeitsplatz

Krankheitstage können die Produktivität beeinträchtigen, Kosten verursachen und das Arbeitsklima belasten. Durch ihre Reduzierung können Unternehmen ihre Effizienz steigern und ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen.

Arbeitgeber können die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern, indem sie einen gesunden Lebensstil unterstützen, ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld schaffen, den Zugang zu Gesundheitsversorgung erleichtern, Stressmanagement fördern und das Mitarbeiterengagement stärken.

Zu den konkreten Maßnahmen gehören die Förderung von Bewegung, die Schaffung ergonomischer Arbeitsplätze, die Bereitstellung von Gesundheitsvorsorgeprogrammen, die Einführung von Stressmanagement-Initiativen und die Förderung des Mitarbeiterengagements durch Kommunikation und Partizipation.

Eine bKV kann Unternehmen dabei unterstützen, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern, indem sie den Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung erleichtert und Mitarbeiter dazu ermutigt, frühzeitig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies kann dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen oder diese frühzeitig zu behandeln, was wiederum die Anzahl der Krankheitstage reduziert.

Motivalue ist ein Experte für betriebliche Gesundheitsförderung und bietet maßgeschneiderte Lösungen an, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Krankheitstage zu minimieren. Durch die Einführung einer bKV und die Förderung eines ganzheitlichen Ansatzes zur Gesundheitsförderung können Unternehmen von den Leistungen und der Expertise von Motivalue profitieren.

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